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Innovation Award for EurA customer

Zella-Mehlis. Am 16.6.2015 überreichte Bundesumweltministerin Barbara Hendricks während eines Festaktes einen Förderbescheid des Umwelt-Innovationsprogrammes in Höhe von 741.131,00 € für das Projekt einer energetischen Sanierung. Unterstützt wurde die märkische Scholle bei der Beantragung des Projektes durch die EurA Innovation. (Quelle: BMUB)



Bundesumweltministerin Babara Hendricks (links) gemeinsam mit Frau Piatyszek-Lössl (Mitte) und Herrn Icken (Rechts, beide Vorstand der Märkischen Scholle Wohnungsunternehmen eG) bei der Übergabe des Schecks. (Quelle: Sergey Kleptcha Kommunikation & Design & Fotografie)

Mit dem innovativen Projekt sollen bis Dezember 2018 vier stark sanierungsbedürftige Gebäude der Berliner "Märkischem Scholle Wohnungsunternehmen eG", welche in den 1930er und 1960er Jahren gebaut wurden, eine über dem heutigen Stand der Technik hinausgehende Anlagentechnik erhalten. Die Wärmeversorgung soll ausschließlich auf der Basis erneuerbarer Energien erfolgen. Zur besseren Auslastung und Minimierung der Anlagentechnik wird dabei eine komplexe Regelungstechnik die vier Gebäude mit ihrem Wärme- und Strombedarf und dem Energieangebot zu einem lokalen "Micro Grid" vernetzen.

Durch die Sanierung der Gebäude wird ein Fernwärmeanschluss künftig nicht mehr nötig sein. Jährlich können so 269,2 Tonnen CO2-Emissionen gegenüber dem derzeitigen Betrieb eingespart werden. Darüber hinaus wird durch den Wegfall von nicht quantifizierbaren Luftschadstoffen, die durch die Erzeugung von Fernwärme und Strom entstehen, die Umwelt entlastet.

Neben der Grundsanierung nach hohen energetischen Standard werden gleichzeitig die Belange der Mieter nach Sozialverträglichkeit berücksichtigt. Ihnen werden während der Baumaßnahmen Ersatzwohnungen angeboten. Nach dem Rückzug können die Kosten der Sanierung mit der Einsparung an Heizenergie und der Einspeisevergütung des Stroms aus Photovoltaikanlagen kompensiert werden, so dass die Warmmiete nahezu konstant gehalten werden kann.

Das Vorhaben ist als besonders innovativ einzustufen, da es zeigt, wie sich ein hervor-ragender Energiestandard mit beispielhafter Sozialverträglichkeit verbinden lässt. Das geplante Vorhaben kann bei erfolgreicher Durchführung beispielgebend für ähnlich gelagerte Fälle sein, sowohl für die Sanierung einzelner Mehrfamilienhäuser als auch für die Sanierung von Wohngebieten. Das Vorhaben hat umwelttechnisch und sozial Vorbildcharakter.

Für weiterführende Informationen steht Ihnen unser Netzwerkmanager für das ZIM-KN Netzwerk "Nutzung industrieller Abwärme" Herr Peter Brönner jederzeit gerne zur Verfügung.

Ansprechpartner:
Peter Brönner
EurA Innovation GmbH
Tel: +49 (0)3682 40062-12
E-Mail: peter.broenner@noSpameurainnovation.de