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EU fördert Entwicklung des autonomen Fahrens in Schleswig-Holstein

Kiel, 20.03.2016: Staatssekretär Nägele gibt Startschuss für Kooperationsnetzwerk der EurA AG - Etablierung einer Modellregion für autonomes Fahren im ländlichen Raum.

Staatssekretär Dr. Frank Nägele vom Schleswig-Holsteinischen Wirtschafts- und Verkehrsministerium hat in Kiel den Startschuss für das neue Kooperationsnetzwerk „Autonomes Fahren im ländlichen Raum“ gegeben. In Schleswig-Holstein soll mit Unterstützung durch die EurA AG ein Testfeld des autonomen Fahrens auf dem Land und in Tourismusregionen entstehen.

Ländliche Strukturen fordern neue Formen von Mobilität. Der in den meisten Fällen schlecht ausgebaute öffentliche Personennahverkehr trägt nicht nur zu einer hohen Dichte an privaten PKW bei, sondern gefährdet auch die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer – 60 Prozent aller tödlichen Autounfälle ereignen sich laut ADAC auf Landstraßen. Auch der demographische Wandel fordert zuverlässige Konzepte für Mobilität im Alter. Vor diesem Hintergrund wurde das Netzwerk „Autonomes Fahren im ländlichen Raum“ gegründet, das Unternehmen, Hochschulen und Kommunen zusammenbringen soll, um gemeinsam das autonome elektrische Fahren voranzubringen. Betreut wird das Vorhaben von der EurA AG.

„Wir setzen auf den öffentlichen Verkehr der Zukunft“, betonte Staatssekretär Nägele bei der Auftaktveranstaltung des Netzwerks am Montag. Der ländliche Raum in Schleswig-Holstein sei geradezu ideal, um das autonome elektrische Fahren auf dem Lande zu erproben. „Windkraftanlagen, eine überwiegend ländliche Struktur und Tourismusregionen vor Ort haben uns davon überzeugt, das Projekt im Norden Deutschlands anzustoßen“, sagt EurA-Vorstand Dr. Harald Eifert. In welcher Region das Modellprojekt konkret umgesetzt werden soll, ist noch offen. EurA hält den Kreis Nordfriesland für denkbar, da das touristisch attraktive Sylt einige Perspektiven für das Projekt eröffnet und die Nähe zum GreenTec-Campus den Vorteil einer 17 Kilometer langen Teststrecke für autonome Fahrzeuge bietet. Der GreenTec-Campus ist ein ehemaliges Militärgelände, das zum Gewerbegebiet für Unternehmen, die sich an erneuerbaren Energien und Elektromobilität orientieren, umfunktioniert wurde.

Die Modellregion soll die Pilotprojekte auf der Autobahn sowie innerstädtische Konzepte ergänzen. Dabei sei laut Netzwerkleiter Ralph Hirschberg der ländliche Raum besonders anspruchsvoll. „Wir haben es hier mit unterschiedlichen Straßen hinsichtlich Qualität und Geschwindigkeitsbegrenzung zu tun“, schildert Hirschberg. Die Fahrzeugsensorik müsse erkennen, ob sich das Auto in einem Wohngebiet oder auf der Landstraße befindet und Hindernissen, wie überbreite landwirtschaftliche Fahrzeuge, müsse ausgewichen werden können.

KONTAKT:
 
Dr. Harald Eifert
Vorstand
Niederlassungsleiter Hamburg

Tel: +49 40 5488 704 22
harald.eifert@noSpameura-ag.de
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