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EurA AG
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EurA Projektreferenzen

Die aufgeführten Referenzen vermitteln lediglich einen kleinen Auszug aus unseren Gesamtreferenzen. Gerne stellen wir Ihnen unter Berücksichtigung einer Geheimhaltungserklärung weitere Referenzen zur Verfügung. Fragen Sie bitte danach.

Fickert + Winterling Maschinenbau GmbH

Projekt: Oberflächenveredelung von dünnen Walzgläsern durch Schmiermittel im Walzprozess

Ziel des Projektes war es, durch den Einsatz von Schmiermitteln eine Verbesserung der Glaseigenschaften - Festigkeit, chemische Beständigkeit - zu erreichen, ohne - wie bisher üblich - energetisch hohe Glasveredelungsprozesse wie thermisches Vorspannen und aufwendige Beschichtungen.

Ergebnis des Projektes ist ein Sprühsystem, durch das die Schmiermittel gezielt aufgetragen werden können. Die physikalischen Glaseigenschaften sind deutlich verbessert, Energie kann eingespart werden und somit können die Kosten für die Herstellung veredelter Flachgläser deutlich reduziert werden.

Für die Erstellung des Pflichtenheftes, verschiedener Vorversuche und Analysen, der Entwicklung, Konstruktion und Fertigung einer Pilotanlage sowie verschiedener Tests und Optimierungen, hat FICKERT + WINTERLING 140.000 Euro an Fördergeldern durch das BMWi ausgezahlt bekommen.

matec Maschinenbau GmbH

Projekt: Entwicklung einer neuen Generation von universellen Portalbearbeitungszentren mit feststehender Brücke und Werkzeugmagazinwechsler mit Knickarmroboter

Durch das neu entwickelte System wird das Fahrständer-Bauprinzip der matec Maschinenbau GmbH durch ein Maschinensystem ergänzt, das eine feststehende Portalbrücke besitzt, welche optional ein automatisches Werkstückwechselsystem für größere Werkstücke ermöglicht. Das bei matec entwickelte System stellt kein werkstückspezifisches System dar, sondern der komplette Tisch wird über einen Bahnhof ein- bzw. ausgeschleust. Da über den Bahnhof beliebig viele Tische angedockt werden können, wird sichergestellt, dass die Bearbeitung weitestgehend zeitlich parallel zum Rüsten (Aufspannen) erfolgt. Hierdurch wird es möglich, die Stückzahl 1 auch bei Großteilen oder Teilen mit erhöhtem Rüstaufwand effektiv und wirtschaftlich zu bearbeiten. Da dieses System auch um einen verfahrbaren/einschleusbaren Rundtisch erweiterbar ist, kann diese Maschine auch als Dreh-/ Fräs-Portalbearbeitungszentrum von Großteilen eingesetzt werden. Somit werden heute auch Drehoperationen in der Großteilbearbeitung möglich. Das zeitraubende Umsetzen großer Werkstücke auf eine separate Karusselldrehmaschine entfällt. Damit lässt sich ein Zeitgewinn von über 50% zur bisherigen Arbeitsweise erreichen. Aufgrund des festen Ständers lassen sich die fahrdynamischen Nachteile der Gantry-Bauweise ausschließen. Wodurch sich erhebliche Vorteile in Zerspanungsleistung, Konturtreue und Oberflächenqualität ergeben.

Werkzeugmagazinwechsler:
Dem Anwender wird ein flexibles Werkzeug-Management zur Verfügung gestellt.
Das am Portalbearbeitungszentrum verwendete Magazin kann bis zu 256 verschiedene Werkzeuge speichern. Durch den modularen Aufbau kann die Speicherkapazität beliebig erweitert werden. Im Hinblick auf die optionale Erweiterung des Portalbearbeitungszentrums mit einem zweiten Z-Schlitten,  der mit einer anderen Werkzeugaufnahme ausgerüstet ist, kann das Werkzeugmagazin mit zwei komplett unterschiedlichen Werkzeugaufnahmen (z. B. ISO40 und ISO50 gleichzeitig) betrieben werden. Der Roboter muss lediglich die Greiferzange wechseln.  Die erreichbaren Werkzeugwechselzeiten betragen 5 sec. Die Werkzeugbereitstellung durch den Roboter erfolgt dabei während des laufenden Arbeitsgangs.

Steuerungstechnisch wird der Werkzeugbruch erkannt und die Maschine mit Schwesterwerkzeugen selbständig beladen. Durch die erreichte Speicherkapazität sind ausreichend viele Schwesterwerkzeuge bereitstellbar. Die Werkzeugdaten-verwaltung ist in der Steuerung der Werkzeugmaschine und in der Platzverwaltung der Robotersteuerung realisiert.  Interne Werkzeugspeicher entfallen. Die Fahrdynamik der Maschine erhöht sich wesentlich. Dadurch wird eine kürzere Bearbeitungszeit sowie eine deutliche Verbesserung der Oberflächengüte in der Finish-Bearbeitung erreicht. Das neu entwickelte Portalbearbeitungszentrum mit feststehender Brücke verfügt über einen Wechseltischbahnhof. Während die Maschine produziert,  können außerhalb der Maschine auf anderen Wechseltischen Werkstücke gespannt werden. Sie werden nacheinander automatisch nach Abarbeitung des in der Maschine befindlichen Werkstücks eingewechselt. Die Laufzeit der Maschine summiert sich mit der Anzahl der Wechseltische und ermöglicht so die gewünschte Terminierung der Fertigungsprozesse über die normale Arbeitszeit hinaus. Das von matec entwickelte externe Werkzeugmagazin zielt ebenso genau auf diese große Anwendergruppe hin. Es ist geeignet für den Werkzeug- und Formenbau, Lohnbearbeiter, die Serienfertigung und realisiert die automatische Bereitstellung von Werkzeugen, Vorrichtungen oder auch Werkstücken.

Shortrun Engineering

Projekt: Entwicklung einer automatisierten Bogen-Klebemaschine

Ziel war die Entwicklung einer automatisierten Bogen-Verklebemaschine zur Herstellung von Lay-flat-Buchblöcken (z. B. zur Herstellung hochwertiger Fotobücher).

Der Prozess des Verklebens von gefalzten Bögen wurde in einem Prozess automatisiert. Verschiedene Materialien, Materialstärken und Formaten können verarbeitet werden - Fotopapiere, Digitalpapiere und Offsetpapiere, gemischt oder separat. Die Verarbeitung erfolgt auf der Grundlage des Kaltverklebens, es wurde ein Verarbeitungsprozess entwickelt der es ermöglicht, Buchblöcke in einer höheren Qualität und kürzester Zeit herzustellen.

Die neue Bogenverklebemaschine wird gut verkauft.

Zippe Industrieanlagen GmbH

Projekt: Entwicklung einer neuen Generation geschlossener Einleger

Ziel des Projektes war es, einen Gemengeeinleger für die Hohlglasindustrie zu schaffen, der sowohl eine Abdichtung des Doghouse erreicht, als auch eine portionierte Gemengeeinlage ermöglicht.

Ergebnis des Projektes ist ein verkaufsfähiger Gemengeeinleger mit den neuen Eigenschaften, durch die der Energiebedarf für eine Schmelze  gesenkt und der CO2-Ausstoß reduziert werden kann. Ebenfalls trägt die Lösung zu sauberen und sicheren Arbeitsplätzen an der Schmelzwanne bei. Zudem können durch den geschlossenen Charakter des Systems und die kontrollierte Verbrennung fossiler Rohstoffe die Feinstaubbelastung verringert und die Emission von NOx reduziert werden.

Für die Gesamtkonzeptionierung, die Zeichnungserstellung, den Bau des Prototypen, verschiedene Tests und ein anschließendes Redesign wurden der ZIPPE Industrieanlagen GmbH 100.000 Euro an Fördergeldern durch das BMWi zur Verfügung gestellt.