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Machbarkeitsstudie der EurA AG für das TMUEN (Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz)


Machbarkeitsstudie zum Betrieb einer Wasserstofftankstelle für LKW mit den Schwerpunkten Erzeugung, Transport, Speicherung und Tanken von grünem Wasserstoff und die Nutzung in schweren LKW und die Bewertung der Nachhaltigkeit.

Die EurA AG mit ihrem Standort Erfurt, wurde im Juli 2020 vom Thüringer Ministerium für Umwelt Energie und Naturschutz beauftragt, eine „Machbarkeitsstudie zur Errichtung und Betreibung einer Wasserstofftank-stelle für Lastkraftwagen im Güterverkehrszentrum Erfurt“ durchzuführen.

 

In der Studie wurde die Wertschöpfungskette von der Erzeugung von grünem Wasserstoff bis zum Wasserstoff LKW durch die EurA AG betrachtet und ein Betreiberkonzept für die Herstellung von grünem Wasserstoff und eine Wasserstofftankstelle für Nutzfahrzeuge erarbeitet. Die Analyse der Nutzfahrzeuge, die mit Wasserstoff als Energiequelle für Brennstoffzellen und Motoren betrieben werden, hat die größten Defizite bei der Einführung der Wasserstofftechnologie im Güterverkehr aufgezeigt. Für Tankstellen gibt es eine sehr gute technologische Basis, die mit deutschen Unternehmen gut belegt ist.


Interessant ist auch, dass neben der Brennstoffzelle zur Wandlung der chemischen Energie in elektrische Energie auch der Wasserstoffmotor als Antrieb für einen elektrischen Generator eine alternative sein wird. Die EurA AG hat über mittlerweile 7 Jahre auf dem Gebiete der Wasserstofftechnologien Projekte initiiert und betreut und wird die technische Beratung und die Beratung zur Umsetzung von Geschäftsmodellen von der Erzeugung bis zur Nutzung, weiter umsetzen.

Die Studie umfasst zudem eine Umweltbewertung wasserstoffbetriebener LKW im Vergleich zu Dieselfahrzeugen. Der Fachbereich „Nachhaltigkeit“ der EurA AG Thüringen hat dazu einen ganzheitlichen Bewertungsansatz gewählt, der, neben der Fahrzeugproduktion selbst, sowohl indirekte Umweltauswirkungen aus der Bereitstellung des Kraftstoffes inkl. Distribution (WtT, well-to-tank) als auch direkte Umweltauswirkungen während der Nutzungsphase (TtW, tank-to-wheel) berücksichtigt. Die Investition in Brennstoffzellenfahrzeuge amortisiert sich, trotz eines höheren ökologischen Rucksacks in der Herstellungsphase im Vergleich zu Dieselfahrzeugen, aus ökologischer Sicht bereits nach kurzer Fahrleistung und kann über den gesamten Lebensweg zu erheblichen Reduktionen an Treibhausgas- und Partikelemissionen führen. Daraus wird ersichtlich, dass Wasserstoffmobilität, speziell im Güterverkehr, einen essentiellen Bestandteil darstellen wird, um die klimapolitischen Ziele der EU zu erfüllen, den Ausstoß klimarelevanter Gase wie CO2 signifikant zu reduzieren und den Verkehrssektor zu defossilieren.

 

Das Land Thüringen möchte mit verschiedenen Projekten Wasserstoff als einen wesentlichen Bestandteil der Dekarbonisierung des Verkehrs voran bringen. In einer Online-Konferenz werden die Thüringer Projekte vorgestellt.

 

Das Programm am Freitag, den 11.12.2020


Zeit

 

9:15 - 9:20 Uhr

 

 

9:20 - 9:35 Uhr

 

 

9:35 - 9:50 Uhr

 

 

9:50 - 10:05 Uhr

 

 

10:05 - 10:25 Uhr

 

 

10:25 - 10:45 Uhr

 

 

 

10:45 - 11:00 Uhr

 

11:00 - 11:20 Uhr

 

 

11:20 - 11:40 Uhr

 

 

11:40 - 12:00 Uhr

 

 

12:00 - 12:20 Uhr

 

 

12:20 - 13:00 Uhr

 

Thema

 

Begrüßung
Herr Jörg Kallenbach, Referatsleiter Nachhaltige Mobilität, Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz

 

Einführung
Ministerin Anja Siegesmund, Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz

 

Klimaschutz im Verkehr - Beschlüsse der Bundesregierung und Stand der Umsetzung
Herr Helge Pols, Referatsleiter Nachhaltigkeit, Bundesministerium für Verkehr und Digitale Infrastruktur

 

Die Herausforderungen an die Ladeinfrastruktur für den Massenmarkt der Elektromobilität
Herr Johannes Pallasch, Leiter der Nationalen Leitstelle Ladeinfrastruktur der NOW

 

Vorstellung des Konzepts für die Wasserstoff-Modellregion Schwarzatal
Herr Prof. Dr. Wolfgang Rid, Fachhochschule Erfurt

 

Vorstellung des Konzepts für die Errichtung und Betreibung einer öffentlich zugänglichen Wasserstoff-Tankstelle im Güterverkehrszentrum Erfurt
Herr Dirk Schmidt, EurA-Innovation AG

 

Pause

 

Vorstellung der Ladeinfrastruktur-Strategie Thüringens 2030
Herr Prof. Dr. Uwe Plank-Wiedenbeck, Bauhaus Universität Weimar

 

Vorstellung der Studie Recycling-Potenziale von Antriebsbatterien in Thüringen
Frau Dr. Mareike Wolter, Fraunhofer, IKTS Dresden

 

Erfahrungen mit Elektrobussen im ländlichem Raum
Herr Mario König, Vorsitzender des Verbandes Mitteldeutscher Omnibusunternehmen

 

Vorstellung der Studien für den Einsatz von Batterie-Bussen in Eisenberg und H2BZ-Bussen im Unstrut-Hainich-Kreis
Herr Prof. Dr. Jan Schubert, EBF-Innovation GmbH Dresden

 

Podiumsdiskussion und Möglichkeit zu Rückfragen
Moderation: Peter Rüberg, TOP Thüringen


Alle Informationen zur Teilnahme am 11. Dezember und auch den Zugang zur Konferenz finden Sie hier.

Zeitgleich ist die Machbarkeits- und Wirtschaftlichkeitsstudie der EurA AG in einen Entwurf zur Landestrategie Wasserstoff für Thüringen eingeflossen. Der Entwuf für Thüringer Landestrategie finden Sie hier.

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